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Corona im Kreis Schwandorf: Inzidenz steigt auf über 200, zwei weitere Todesfälle zu beklagen

2 Minuten Lesezeit (371 Worte)
Kreis Schwandorf. Wie sich bereits am Donnerstag angedeutet hatte, riss die Corona-7-Tages-Inzidenz des Kreises Schwandorf am Freitag "souverän" die 200er-Marke. Mit 88 Fällen am Donnerstag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 5.528. Die Inzidenz wird vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und vom Robert-Koch-Institut (RKI) übereinstimmend mit 206,3 angegeben. Die Zahl der Todesfälle hat sich um zwei auf 119 erhöht. Verstorben sind ein 84-jähriger Mann und eine 92-jährige Frau, die beide zu Hause gewohnt hatten.

Zu bereits mitgeteilten kleineren Ausbrüchen in Sozialstationen, Heimen, Gemeinschaftsunterkünften, Krankenhäusern oder Betrieben wurden aufgrund von Reihentestungen einzelne neue Fälle diagnostiziert.
Geschlossen ist die Notgruppe der Kinderkrippe St. Marien in Oberviechtach.

Für den Schulbetrieb gilt in der nächsten Woche, dass in Abschlussklassen Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht und an allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen Distanzunterricht stattfindet. Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, die Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen gilt in der nächsten Woche, dass die Einrichtungen geschlossen sind. Es gelten die Regelungen zur Notbetreuung. 

Neu ist dabei, dass bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich ist, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.

"Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass die Überschreitung einer Inzidenz von 200 zu keiner Verschärfung der Vorgaben geführt hat", schreibt Hans Prechtl vom Landratsamt.

Unterstützung für Fahrten zum Impfzentrum

Die Freiwilligenagentur der Lernenden Region Schwandorf hat die Corona-Hilfeliste um die Rubrik „Fahrten zum Impfzentrum" erweitert. Bereits jetzt haben sich zahlreiche Freiwillige und Nachbarschaftshilfen gemeldet, um Fahrten ins Impfzentrum für Menschen ohne Fahrgelegenheit anzubieten. Die Liste ist abrufbar unter www.lernreg.de und wird laufend aktualisiert. Weitere Freiwillige können sich gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Nennung der üblichen Kontaktdaten und des entsprechenden Einsatzgebietes melden.

Informationen zu Corona sindauf der Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus" zusammengefasst.

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