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8D223E65-BBE6-47CB-9843-CA352593F3F8 Polizeihauptkommissar Peter Krämer, Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck, Polizeihauptkommissar Alexander Ehemann, Polizeivizepräsident Thomas Schöniger, Personalrat Franz Eichenseher (V.li.)

Führungsduo bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg bald wieder komplett

3 Minuten Lesezeit (639 Worte)
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Sulzbach-Rosenberg. Im Rahmen eines kleinen Festaktes bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenbach führte in dieser Woche Polizeivizepräsident Thomas Schöniger den zukünftigen stellvertretenden Leiter der Dienststelle, Polizeihauptkommissar Alexander Ehemann, in sein neues Amt ein.


Nachdem der bisherige Amtsinhaber, Polizeihauptkommissar Peter Krämer, nach einer erfolgreichen Bewerbung zum 1. August dieses Jahres die Aufgaben des stellvertretenden Leiters der Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernommen hatte, war die Vertreterposition bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg zunächst unbesetzt.

Der 51-jährige Alexander Ehemann wird seinen Dienst in Sulzbach-Rosenberg am 2. November antreten. In seiner Laudatio hob Vizepräsident Schöniger insbesondere die breit gefächerten Verwendungen des Neuen in seiner bislang 34-jährigen Polizeikarriere hervor:

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Schon im Alter von knapp 17 Jahren sammelte Ehemann erste Erfahrungen als Polizeipraktikant bei der Polizeiinspektion Nabburg, bevor er zum 1. März 1987 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Eichstätt eingestellt wurde. Nach Durchlaufen der Ausbildung für den vormals mittleren Polizeivollzugsdienst und der Abschlussprüfung in Nürnberg wurde der junge Beamte ab September 1989 zunächst bei den damals neu aufgestellten Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei in Würzburg und Nürnberg verwendet. Einsätze bei Demonstrationsgeschehen und Fußballspielen waren hier an der Tagesordnung, über Bayern hinaus auch in den neuen Bundesländern.

Die bei dieser Einsatzeinheit geforderte Sportlichkeit ebnete dem Polizisten bald den Weg zurück in die Oberpfalz, wo er ab August 1992 bei der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung in Sulzbach-Rosenberg sowohl im Ausbildungsbetrieb als Gruppenführer und Sportleiter, als auch im Einsatzbetrieb als ausgebildeter Polizeitaucher, eingesetzt wurde.

Weil der ehrgeizige Beamte in der Zwischenzeit im Fernstudium auch die Fachhochschulreife erworben hatte, qualifizierte er sich für ein Studium an der damaligen Beamtenfachhochschule, Fachbereich Polizei, um dort im März 1996 am Standort Sulzbach-Rosenberg seine Hochschulausbildung aufzunehmen.

Als frisch gebackener Kommissar kam Ehemann ab September 1998 zum Polizeipräsidium Mittelfranken und wurde dort auf eigenen Wunsch bei einem großen Innenstadtrevier mit entsprechendem Einsatzaufkommen verwendet.

Als Oberpfälzer seiner Heimat treu geblieben, gelang ihm bereits zu Beginn des Millenniumjahres 2000 die Rückkehr dorthin. Für die Dauer von 2 Jahren war er zunächst als stellvertretender Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Schwandorf an zahlreichen Einsätzen beteiligt und mittlerweile auch zur Mitarbeit in der Verhandlungsgruppe der damaligen Polizeidirektion Amberg berufen.

Ab Januar 2003 erhielt Polizeihauptkommissar Ehemann den Zuschlag auf den Leiterposten bei der Zivilen Einsatzgruppe Amberg. Bis zum Juli 2014 war er in dieser Führungsverwendung an fast allen spektakulären Einsätzen im Raum Amberg-Sulzbach und im Landkreis Schwandorf beteiligt.

Nach mehr als elfeinhalb Jahren Dienst in Zivil entschloss sich Ehemann, die Polizeiuniform wieder anzuziehen. Ab August 2014 übernahm er nach einem anspruchsvollen Auswahlverfahren und der Einsatzvorbereitung bei Bundespolizei und Bundeswehr die Verantwortung als Projekt- und Baukoordinator für eine Ausbildungsliegenschaft der Afghanischen Polizei in Mazar-e Sharif. In dieser Zeit konnte der Beamte viele Kontakte zu Polizeibeamten aus dem gesamten Bundesgebiet knüpfen.

Nach mehr als einem Jahr Auslandsaufenthalt kehrte Ehemann im Oktober 2015 in die Oberpfalz zurück, um dann als polizeilicher Verhaltenstrainer zu arbeiten. Dazu hatte er wiederum ein Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen. Diese Verwendung forderte dem Beamten ein Höchstmaß an Mobilität innerhalb Bayerns und ständige Fortbildungsbereitschaft ab. Neben der Moderation von Workshops zählten auch die Opferbetreuung und das Konfliktmanagement zu seinen neuen Aufgaben.

Ab März 2018 sammelte Polizeihauptkommissar Ehemann auf eigenen Wunsch abermals internationale Polizeierfahrung, als er von seinem Heimatpräsidium erneut zu einem Auslandseinsatz nach Kabul, Afghanistan, abgeordnet wurde. Hier ebenfalls im Projektmanagement als Leitungsassistent engagiert, durfte er das Stadtgebiet seines Einsatzortes intensiv kennenlernen, Dienstreisen führten ihn auch mehrmals in andere Regionen des Einsatzlandes.

Ab November 2019 nahm Alexander Ehemann im Rahmen der Spitzenamtsförderung des Polizeipräsidiums Oberpfalz für die 3. Qualifikationsebene zunächst auf dem Stuhl des stellvertretenden Leiters der Einsatzzentrale in Regensburg Platz, bevor ihn die nächste Förderphase ab Mai dieses Jahres zur Kriminalpolizeiinspektion nach Amberg führte, wo er sich noch bis Ende Oktober einbringen wird.

Polizeihauptkommissar Ehemann ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und einer erwachsenen Tochter in Schwandorf.

Auch der Leiter der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg, Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und hieß den neuen Partner an seiner Seite herzlich willkommen.

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