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Neuwahlen bei den Grünen

Grne-Ortsvorstand Marion Juniec-Möller, Franziska Wünsch, Paul Groß und Veronika Peters (von links) bilden den neuen Schwandorfer Ortsvorstand der Grünen. Rechts Landratskandidat Rudi Sommer. (c) by Rudolf Hirsch

Schwandorf. Der Ortsverband der „Grünen" will im Oktober sein Wahlprogramm und die Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im März 2020 bekanntgeben. Bei der Ortsversammlung am Montag in der Ziegelhütte erläuterte Vorsitzende Franziska Wünsch ihre Vorstellungen von einer "aktiven Bürgergesellschaft mit ökologischer und sozialer Ausrichtung".

Der Ortsverband hat jetzt eine Doppelspitze. Neben Franziska Wünsch ist Paul Groß gleichberechtigter Vorsitzender. Der Stadtrat fordert zu einer bürgerlichen Gegenbewegung gegen „den braunen Sumpf in Schwandorf" auf und macht deutlich: „Wir müssen gegen die Rechtsradikalen Flagge zeigen". Der Polizeibeamte erkennt erste Parallelen zu Weimar und ist der Meinung: „Die Demokraten müssen gegen die extremen, rechten Kräfte zusammenstehen".


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„Ein soziales Miteinander in einer intakten Umwelt" schwebt Marion Juniec-Möller vor. Für die Stadträtin der Grünen hat Schwandorf „ein enormes Potenzial", das längst nicht ausgeschöpft sei. Sie wünscht sich „einen grünen Faden quer durch eine lebendige Stadt". Sie werde im Stadtrat den Antrag der ÖDP unterstützen, die in Schwandorf den Klimanotstand ausrufen möchte. Marion Juniec-Möller ist gegen eine Erweiterung des Müllkraftwerkes und gegen eine Klärschlammverbrennung im Stadtgebiet, aber für ein "umweltfreundliches Mobilitätskonzept mit einem attraktiven öffentlichen Personennahverkehr, einem Fahrradwegenetz und Barrierefreiheit".

Vorsitzende Franziska Wünsch erinnerte an die Initiativen für Artenschutz, den fairen Handel und den ÖPNV-Ausbau. Im Hinblick auf die Kommunalwahlen stellte sie fest: „Wir müssen aktiv bleiben". Sie hieß als 12. Mitglied im Ortsverband Veronika Peters willkommen, die sich deshalb zum Beitritt entschloss, „weil sich in Schwandorf ökologisch etwas verändern muss".

Kreisvorsitzende Claudia Müller-Völkl will den Extremisten nicht das Feld überlassen und ruft die Demokraten auf, sich politisch zu engagieren. Landratskandidat Rudi Sommer sieht in den neuen Öko-Plänen der bayerischen Staatsregierung nur ein Strohfeuer und sagt: „Ich glaube der CSU kein einziges Wort". Die Grünen als zweitstärkste Kraft in Bayern müssten versuchen, das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen und in den Köpfen der Menschen ein Umdenken zu bewirken.

Franziska Wünsch und Paul Groß stehen an der Spitze des Ortsverbandes. Dem neuen Vorstand gehören ferner Schriftführer Frank Möller sowie die Beisitzer Marion Juniec-Möller und Veronika Peters an.

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