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261120-Hausnotruf-1 Anton Poeplau bekommt von seiner Johanniter-Nachbarin Ramona Fuchs den Notrufknoopf um den Hals gehängt.

Sicher und selbständig - Erfahrungen mit dem Johanniter Hausnotruf

5 Minuten Lesezeit (981 Worte)
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Ostbayern. (Advertorial) Das Haus in Sarching liegt etwas zurückgesetzt von der Straße, und schon von weitem lächelt der reife Herr freundlich zu. Im Gespräch meint er schelmisch: „Jetzt habe ich einen Knopf, wo immer sofort eine junge Frau zu mir kommt, wenn ich draufdrücke:" An Witz und Lebensfreude fehlt es Anton Poeplau mit Sicherheit nicht. Dafür aber am Herzen.
Der 68-Jährige lässt im Alltag nicht erkennen, dass er bereits vier Bypässe bekommen und mehrere Schlaganfälle erlitten hat. Um im Ernstfall schnell Hilfe zu holen, hat sich Anton Poeplau das Hausnotrufsystem der Johanniter installieren lassen. Es besteht aus einer etwa handmixergroßen Basisstation, welche per SIM-Karte Telefonverbindungen herstellen kann. Ausgelöst wird dies durch einen mobilen kleinen Sender, den Poeplau nun je nach Wahl um den Hals gehängt oder ans Handgelenk geschnallt trägt. 


Die Basisstation, darauf der mobile Sender, daneben die Johanniter-Notfalldose für den Kühlschrank sowie der wasserdichte Außentresor für die Haustürschlüssel.

„Wenn ich jetzt zum Beispiel stürze und komme nicht mehr hoch, dann drücke ich den Knopf, und das Kästchen verbindet mich automatisch mit der Notrufzentrale." Alle Notrufe an die Johanniter in ganz Bayern – immerhin über 1.000 pro Tag! – laufen dort in Regensburg zusammen. Und von dort aus wird dann auch das weitere Vorgehen nach einem Notruf koordiniert.
Kann der Patient sich selbst äußern, so gibt er der Notrufzentrale via Basisstation Auskunft über seinen Unfall, und die Einsatzkräfte wissen schon vor ihrem Eintreffen haargenau, welche Situation sie vorfinden werden. „Wir sind 24 Stunden voll besetzt, so dass man uns auch nachts kontaktieren kann", sagt Ramona Fuchs von den Johannitern Ostbayern. Gerade davor scheuen sich viele Patienten bei ihren eigenen Kindern, die sie oft aus Rücksicht nicht aus dem Schlaf reißen wollen. „Wir sind aber selbstverständlich immer fit und für unsere Kunden da", so Fuchs weiter. 

Für alle Fälle abgesichert

Sollte der Patient zu einer Kommunikation nicht in der Lage sein – sei es durch die Schwere seines Notrufgrundes, sei es, dass der Unfall beispielsweise im Garten geschieht, wo das Telefonmikro der Basisstation die Stimme des Patienten nicht mehr empfangen kann, so greift die Zentrale bei der Verständigung der Einsatzkräfte auf die vorliegenden Informationen zurück. „Wenn wir die Basisstation installieren, dann nehmen wir auch die genaue Krankengeschichte unserer Kunden auf", sagt Fuchs. 


Außerdem haben viele Kunden der Johanniter so genannte Unfalldosen bekommen. Diese roten Behälter werden, damit die Rettungskräfte vor Ort nicht lange suchen müssen, nach Absprache von allen Kunden in der Kühlschranktür aufbewahrt. Darin befinden sich ebenfalls Unterlagen, in welchen Art und genaue Dosis etwaiger Medikamente sowie die Krankengeschichte der Patienten notiert sind. 


„Der Hausnotruf ist einerseits zur schnellen Hilfe für unsere Kunden erdacht worden", sagt Fuchs, die gleichzeitig die Nachbarin des Ehepaares Poeplau ist. „Andererseits stellt er aber auch eine riesige Erleichterung für die Angehörigen der Patienten dar", fährt sie fort.
In vielen Fällen wohnen etwa Kinder von älteren Kunden oft außer Reichweite des Elternhauses. Wenn ein erwachsener Mann zu Boden stürzt und bewegungsunfähig ist, dann stößt aber auch der Lebenspartner, wie im vorliegenden Fall Renate Poeplau, schnell an seine Grenzen. „Den Anton bring ich doch alleine nicht hoch", sagt sie und schielt dabei auf die schlafende kleine Enkeltochter im Kinderwagen im Garten, die sie an diesem Vormittag hüten darf. 

"Schlüsselrolle" für die Helfer


Sollte nun also ein Einsatz erforderlich sein, so machen sich die alarmierten und unterrichteten Rettungskräfte auf den Weg und gelangen mit dem Haustürschlüssel in die betreffende Wohnung. „Wir fahren in unseren Einsatzfahrzeugen über 1.000 Schlüssel spazieren", lächelt Ramona Fuchs. Entweder hinterlassen die Patienten nämlich einen Haustürschlüssel direkt bei den Johannitern, was sich speziell im Einzugsgebiet Regensburg anbietet. 


Eine andere Variante ist das Hinterlegen des Schlüssels bei einer involvierten Bezugsperson wie den Nachbarn, und schließlich bieten die Johanniter auch noch einen wasserdichten kleinen Außentresor für den Schlüssel an, dessen Kombination nur den Hausbesitzern und den Rettungsmitarbeitern der Johanniter bekannt ist. Somit steht einem schnellen Eingreifen im Notfall nichts mehr im Wege.
„Unsere Leute haben allesamt eine medizinische Grundausbildung", erklärt Fuchs. Die Einrichtung eines Hausnotrufes kann man online oder telefonisch veranlassen


Schon in der 2. Generation zufrieden


Johanniter-Nachbarin Fuchs führt weiter aus: „Wir können von der Notrufzentrale aus alle Eventualitäten behandeln." Das beinhaltet auch den Fall, wenn sich verdächtige Personen dem Haus nähern oder gar ein Einbrecher sein Werk versucht. „Wir verständigen nach einem Notruf und Rücksprache mit unsren Kunden auch die Kollegen von der Polizei, gar kein Problem", sagt Fuchs und betont, dass kein Patient je Scheu haben sollte, den Knopf am Handgelenk zu drücken. Kontrollanrufe von der Zentrale an die Kunden gehören laut Fuchs ohnehin zum täglichen Rhythmus. 


Die Nachbarin macht sich wieder auf in die Arbeit, und Renate Poeplau resümiert: „Wir haben den Notfallknopf schon für die Oma gehabt." Dabei habe die Familie beste Erfahrungen mit dem Hausnotrufsystem der Johanniter Ostbayern sammeln können. „Ich bin auf jeden Fall viel ruhiger, seit der Anton den Hausnotruf immer am Mann hat.", sagt sie schließlich, und der Angesprochene winkt mit einem verschmitzten Lächeln ab. Wahrscheinlich freut er sich schon genau wie seine Gattin auf das Spielen mit der Enkeltochter, die den Interviewtermin von Oma und Opa in größter Gelassenheit verpennt hat.


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