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2 Minuten Lesezeit (325 Worte)
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Bildergalerie: Vollbrand eines Autotransporters auf der Sinzinger Autobahnbrücke

image1-2 Alle Fotos: Alexander Auer

Am Freitagmorgen wurde der Polizei ein Pannen-LKW auf der Sinzinger Autobahnbrücke mitgeteilt. Vor Ort stellten die Beamten einen Vollbrand des Autotransporters fest. Verletzt wurde niemand. Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen.

Am Freitag, 11.01.2019, gegen 07.30 Uhr, wurde der Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz ein Pannen-LKW auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Regensburg mitgeteilt. Noch auf der Anfahrt teilten Passanten mit, dass ein ungarischer Autotransporter auf der Sinzinger Autobahnbrücke in Brand geraten sei. Die erste Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg stellte bei ihrem Eintreffen einen Vollbrand des Transporters fest. Das Fahrzeug war mit insgesamt 8 Fahrzeugen beladen. Offenbar von einem Reifen ausgehend, breitete sich der Brand auf das gesamte Gespann aus. Der Fahrer des Transporters konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Zunächst wurde die Fahrbahn in Richtung Regensburg komplett gesperrt. Nachdem durch kleinere Explosionen Teile herumgeschleudert wurden und auch aufgrund der massiven Rauch- und Hitzeentwicklung, musste auch die Gegenfahrbahn in Richtung Nürnberg gesperrt werden. Einen weiteren Gefahrenherd für die Einsatzkräfte bildeten die verbliebenen Kraftstoffe in den jeweiligen Fahrzeugtanks. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 09.00 Uhr an. Ferner musste das ganze Gespann durch die Feuerwehr weiterhin abgekühlt werden. Etwa 30 Meter der auf Brücken besonders wichtigen Leitplanken wurden durch die Hitze erheblich beschädigt. Eine Prüfung der Fahrbahn und der Brückenstatik erfolgt nach Bergung des ausgebrannten Fahrzeugs. Diese gestaltet sich nicht leicht, da alle geladenen Fahrzeuge einzeln abtransportiert werden müssen bzw. eine komplette Abschleppung des ganzen Gespanns nicht möglich ist.


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Die Polizei war mit einer Vielzahl von Streifen im Einsatz. So wurden, gemeinsam mit der Autobahnmeisterei und der Feuerwehr, Verkehrssperren und Umleitungen eingerichtet, Rettungsgassen freigehalten und der Brand selbst polizeilich aufgenommen. Die meisten Autofahrer verhielten sich vorbildlich. Vereinzelt jedoch musste festgestellt werden, dass die Rettungsgasse nicht ordnungsgemäß freigehalten wurde und Feuerwehrfahrzeuge mit einzelnen Behinderungen zu kämpfen hatten. Der entstandene Sachschaden am Gespann und den geladenen Fahrzeugen wird vorläufig auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Darüber hinaus ist noch ein erheblicher Schaden an der Leitplanke und auch möglicherweise an der Fahrbahndecke zu erwarten.

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